Wegmarkierungen


Ist der Weg durch Spanien gut gekennzeichnet oder kann man sich auf dem Camino verlaufen?
Brauche ich eine Karte und einen Kompass?

Solche und ähnliche Fragen werden sich vor allem diejenigen Stellen, die sich zum ersten Mal auf so eine Reise begeben. An dieser Stelle kann ich Sie beruhigen, der Camino ist sehr gut ausgewiesen und eigentlich vorkommen ohne Karte zu bewältigen. Dennoch ist ein Reise/Pilgerführer von Vorteil. Er hilft enorm seine Etappen zu planen und versorgt den Pilger zudem mit vielen nützlichen Informationen. Ich hatte auf meinem Camino die folgenden Wanderführer mit und fand sie sehr nützlich:


Der gesamte Weg ist mit zahlreichen Markierungen und/oder gelben Pfeilen gekennzeichnet. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie der Weg auswiesen ist, habe ich hier einige Bilder von den Wegmarkierungen zusammengestellt.


Diese Markierungen finden sich in Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich

 

Auch in Spanien ist die Ausschilderung großenteils vorbildlich.

 

In den großen Städten gibt es neben den gelben Pfeilen und Schildern Wegmarkierungen im Boden. Bei diesen handelt es sich um die Markierungen in Pamplona.

 

Auch findet man in regelmäßigen Abständen solche Brunnen, an denen sich der Pilger kostenfrei erfrischen kann. "Aqua Potable" bedeutet Trinkwasser, "Aqua no Potable" Kein Trinkwasser!

 

Auch abseits der Ortschaften lässt man den Pilger nicht im Regen stehen.

 

Hier geht es mitten durch das Radhaus.

 

Auf mögliche Gefahren wird gelegentlich auch hingewiesen. Auch wenn man nicht immer ganz sicher sein kann, wie das Schild gemeint ist. Für meinen Geschmack fehlt hier nur noch der Zusatz »Viel Glück!« Zwinkernd

 

Die Bodenmarkierung in Estella

 

Hier gehts durch:

 

Markierung und Brunnen

 

Bodenmarkierung in Logroño

 

Hier geht es auf die andere Straßenseite

 

Auch im scheinbaren "Nichts" wird an den Pilger gedacht:

 

Hier weist der typische gelbe Pfeil den rechten Weg.

 

Hinter Frómista sollte sich eigentlich niemand verlaufen können ... ;)

 

Hier schient ein Pfeil nicht ausgerecht zu haben. Jetzt sollte die Sache allerdings klar sein ...

 

Die letzten 100 Kilometer sind mit diesen Kilometersteinen gekennzeichnet. Das Abwärtszählen der Kilometer sorgt nicht selten für einen neuen Motivationsschub.

 

... und jetzt weis man auch wo all die hingehen, die sagen "ich gehe in Rente" ... ;)

 

Auch das gibt es öfter, ein Getränkeautomat am Wegesrand.

 

Hier wird auf eine Stempelstelle hingewiesen

 

Fast geschafft, das Ziel ist zum Greifen nah!

 

Hier gehts durch ...

 

... und geschafft!

31. Etappe (ca. 21km)

Von A Rúa

nach

Santiago de Compostela


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Endlich, die letzte Etappe steht an.

Das Ziel ist nun zum greifen nah.

Die letzten 5 Kilometer.

Santiago ist erreicht! Es war das einzige Ortsschild das ich verewigt habe.

Der erste Blick auf die Kathedrale.

Durch diese Gasse betreten die Pilger den großen Platz vor der Kathedrale.

Geschaft! Nach 31 Tagen Fußmarsch die Kathedrale von Santiago de Compostela!

Auf der Spitze wacht Jakobus.

 

Weitere Bilder meines Caminos, auch aus dem inneren der Kathedrale sind in der Galerie zu finden.

30. Etappe (ca. 32km)

Von Melide

nach

A Rúa


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29. Etappe (ca. 31km)

Von Portomarín

nach

Melide


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