4. Etappe (ca. 28km)

Von Pamplona

nach

Puente la Reina


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Der weitere Weg ändert sich nur unmerklich. Man verlässt die Stadt und das Gebiet wird wieder ländlicher.
Nach einer durchschnittlich anstrengenden Etappe erreicht man Puente la Reina mit einer der schönsten Brücken auf dem gesamten Weg. Die »Brücke der Königin« ermöglichte schön im Mittelalter den Pilgern den Fluss Agra ohne teuren Fährmann oder Brückenzoll zu überqueren.

Der Aufgang der Brücke aus Richtung der Altstadt.

3. Etappe (ca. 25km)

Von Zubiri

nach

Pamplona

 
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Der Weg aus Zubiri heraus wartet sogleich nochmals mit einem kräftigem Ansteig auf. Im weiterem Verlauf wird der Jakobsweg jedoch jetzt etwas weiniger steil, aber er bleibt anstrengend.

Bevor man nach Pamplona kommt geht muss man bei »Trinidad de Arre« den Fluss Ulzama überqueren. Danach geht es durch die Vororte von Pamplona bis in die Altstadt.


Auch in Pamplona braucht meine keine Angst zu haben sich zu verirren, der Weg ist sehr gut mit Bodenmarkierungen ausgewiesen.



 

Das berühmte Radhaus von Pamplona.

Blick von der Altstadt Pamplonas auf die neuen Stadtteile.

 

Der Camino Frances - Die Etappen


Der »Camino Frances« (deutsch: französischer Weg)  


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Ist wohl der bekannteste Abschnitt des Jakobsweges und nicht selten wird dieser Bereich gemeint, wenn vom Jakobsweg die Rede ist.
Zahlreiche Filme und Berichte und nicht zuletzt Büchern wie die von Shirley MacLaine oder Hape Kerkeling

verdankt dieser Abschnitt seine Bekanntheit.

Der »Camino Frances« beginnt in Saint-Jean-Pied-de-Port, einem kleinen französischen Städtchen am Fuße der Pyrenäen und führt durch fast ganz Nordspanien bis nach Santiago de Compostela.
Fußpilger teilen den Weg meist in Tagesetappen von 20-30 Km ein, so das man für die gesamte Strecke zwischen 30 und 35 Pilgertagen einplanen sollte.
In zahlreichen Pilger- und Wanderführern gib es sehr gute Etappeneinteilungen an denen man sich orientieren kann. Selbstverständlich kann man seine Etappen auch abwandeln oder selbst planen. Dies kann vor allem in den Hauptpilgerzeiten sinnvoll sein, denn nicht immer findet man zu diesen Zeiten in den klassischen Pilgerstationen einen Übernachtsplatz.

Pilgerführer:

Ein anderer Grund für die Beliebtheit des Camino Frances ist der Umstand, das er bereits den Kelten als Initiationsweg gedient haben soll. Nach deren Glaube verläuft der Camino genau parallel zur Milchstraße und ist über die gesamte Länge von Kraftlinien durchzogen, die dem Pilger mit ihrer Energie versorgen sollen.

Egal, aus welchem Grund sich dieser Weg so großer Beliebtheit erfreut letztlich hat der Camino für jeden der ihn geht eine ganz eigene Bedeutung. Und egal, aus welchem Grund man den Jakobsweg gehen möchte, man steht fast immer vor den gleichen Fragen zu denen Sie auf dieser Seite zumindest einen Teil der Antworten finden können.

Im folgenden finden Sie bei den einzelnen Etappen zahlreiche Bilder meines Comino´s, sowie einige persönliche Anmerkungen. Einen weiteren kurzen Reisebericht zu meinen Erlebnissen finden sie hier.

2. Etappe (ca. 23km)

Von Roncesvalles

nach

Zubiri


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Der weitere Weg führt immer wieder über Berge und Hügel. Der Weg ist zwar bei weitem nicht so anstrengend wie die erste Etappe, hat es aber dennoch in sich. Vor allem bei schlechtem Wetter ist auf den meist unbefestigten Wegen Vorsicht angesagt!

An einigen Stellen findet man sehr kreative Brückenlösungen für die Pilger vor! Zwinkernd

Ein Wegweiser mit dem typischen Muschelsymbol.

Hier kann es bei Regen sehr rutschig werden!

 

Das Etappenziel, Zubiri!

Zubiri ist ein baskischer Ortname und bedeute soviel wie "Ort an der Brücke". Man betritt Zubiri über die "Puente de la Rabia", die Brücke der Tollwut. Der Lengende nach wurden im Mittelalter tollwütige Tiere dreimal um die Brückenpfeiler geführt und so von der Tollwut geheit zu werden.